Bayerische Schulmeisterschaft – Landesfinale Ringen in Weißenburg

Erfolgreiche Ringer:

Bayerischer Vizemeister in der Wettkampfklasse II

Platz 6 in der Wettkampfklasse III

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Zum zweiten Mal war Weißenburg Austragungsort für das Landesfinale Ringen. 19 Mannschaften aus ganz Bayern kämpften in zwei Altersgruppen um den Bayerischen Meistertitel der Schulen.

Zur kurzweiligen Eröffnung gaben sich Frau Sonya Pönitsch von der Regierung von Mittelfranken, Landrat Gerhard Wägemann, stellvertretender Schulleiter Wolfgang Vorliczky, Frau Christina Müller in Vertretung für den Ministerialbeauftragten Johann Seitz, Bürgermeisterin Maria Schneller und Filialdirektor Peter Schiebsdat von der Sparkasse Mittelfranken-Süd die Ehre.

Für das Gymnasium kämpften in der Altersgruppe II: Felix Schmied, David Hilpert, Jonathan Hilpert, Manual Wallmüller, Lukas Stengel und Hendrik Struller.

In der Altersgruppe III (Jahrgang 2002-2006) nahmen teil: Niklas Schmied, Simon Hilpert, Johann Hüttmeyer und Max Hahnenkamm.

Die jungen Weißenburger hatten leider den Nachteil, dass drei von ihnen einfach zu leicht waren für die vorgegebenen Gewichtsklassen, so mussten sie meist gegen schwerere Gegner antreten – umso höher ist ihre Kampfleistung zu bewerten. Zunächst ging es gegen die Mannschaft I der Mittelschule Trostberg, eine Ringerhochburg, die sogar drei Mannschaften stellte. Leider endete die Begegnung mit einer Niederlage von 12:4 für die Trostberger. Aber die jungen Ringer ließen sich nicht einschüchtern und holten sich einen 12-4-Sieg gegen die Realschule Bad Tölz. Gegen den späteren Gewinner, die Mittelschule Alzenau, hatten die Weißenburger Leichtgewichte zwar tapfer gekämpft, aber keine Chance. Als Pooldritter ging es in den Finalkämpfen dann gegen die Mittelschule Trostberg II. Ganz knapp scheiterten die Weißenburger hier und landeten schließlich auf dem 6. Platz.

Die Altersgruppe II des Werner-von-Siemens-Gymnasiums traf zunächst auf die Mittelschule Amberg, die sie mit 13:5 bezwang. Dann gab es einen Kantersieg mit 20:0 gegen die Realschule Bruckmühl, wo alle Weißenburger Ringer ihre Kämpfe gewannen. Der anschließende 17:3 Erfolg gegen die Mittelschule Trostberg reichte aus, um die Weißenburger in die Finalrunde zu bringen. Dort siegten sie über den Poolzweiten, die Realschule Großostheim und es ging ins spannende Finale gegen die Bert-Brecht-Sportschule aus Nürnberg. Mit einem sehr knappen Ergebnis, nämlich 9:10 unterlagen die Weißenburger dem Favoriten und holten sich nach 2016 wieder die Silbermedaille, ein toller Erfolg!

Betreuer der erfolgreichen Mannschaften war neben Sportlehrerin Christine Hilpert Ringer-Urgestein Gottlieb Dinkelmeyer, der mit seiner Erfahrung sehr wichtig für die Mannschaften war.

Vor der anschließenden Siegerehrung bekamen die Schüler noch eine super Vorführung der Abiturientin Laura Eisenberger geboten, die nur an einem Tuch in luftiger Höhe unter dem Hallendach elegant ihre Gewandtheit zeigte. Sie gehört zur hervorragenden Bewegungskünstegruppe unter der Leitung von StDin Inge Pfitzinger-Miedel.

Die Siegerehrung nahmen Frau Sonya Pönitsch und Landrat Gerhard Wägemann gemeinsam vor. Sie bedankten sich dabei für die ausgezeichnete Durchführung der Veranstaltung, die gemeinsam vom P-Seminar Sport unter der Leitung von Christine Hilpert und von der Ringersparte des TSV 1860 Weißenburg organisiert worden war.

Sehr zu danken ist dabei den Schülern und allen, die für einen reibungslosen Ablauf und eine gute Verpflegung sorgten.

Am Tag darauf folgte noch ein Anti-Gewalt Aktionstag des P-Seminares Sport mit „Fairem Raufen und Ringen“ für die 5. bis 7. Klassen. Dabei gingen die Schüler mit großer Begeisterung spielerisch und fair dem Bedürfnis des Kräftemessens und dem körperlichen Kontakt nach. Und vielleicht steigt dann noch einer ein für das nächste Landesfinale Ringen?