Exkursionen

Q11-Wandertag: Genetisches Praktikum

Wandertag der Q11:
Genetisches Praktikum im DNA-Besucherlabor des Deutschen Museums München
Motto: „Wer war der Täter?“
Text: StDn C. Breutel-Egner

Am Wandertag, Mittwoch, den 27.09.2017, machten sich eine kleine Gruppe der Q11 zusammen mit den Schülern des  Pluskurses „Neue Technologien“ sowie deren Kursleiterin, Frau StDin Claudia Breutel-Egner und der Biolgiestudienreferendarin, Frau StRefin Johanna Stadelbauer, auf den Weg ins Deutsche Museum München.

Während die Schüler des Pluskurses von Frau Andrea Greiner, einer Mitarbeiterin des Gläsernen Labors und Leiterin des DNA-Besucherlabors, in der Eingangshalle des Museums abgeholt wurden, begaben sich die Q11-SchülerInnen direkt auf den Weg in das DNA-Besucherlabor des Deutschen Museums.

Dort wurden sie bereits von einem Mitarbeiter der LMU München erwartet. Nun ging es darum, in einem fiktiven Mordfall mit unterschiedlichen Verdächtigen, den Täter, dessen DNA am Tatort sichergestellt worden war, mittels eines sogenannten „Fingerprints“ zu ermitteln.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
01/10 
start stop bwd fwd

In einem kurzweiligen Einführungsvortrag erläuterte der Kursleiter die wesentlichen Schritte und wissenschaftlichen Grundlagen zur Erstellung eines genetischen Fingerabdruckes. Nachdem experimentelle Grundfertigkeiten wie der Umgang mit Mikropipetten geübt worden waren, wurde die „sichergestellte“ DNA des Täters und die aller möglichen Verdächtigen jeweils mittels der Polymerasekettenreaktion (PCR) in einem sogenannten Thermocycler vervielfältigt und dann mit bestimmten Restriktionsenzymen in definierte Bruchstücke zerlegt.

Diese DNA-Proben wurde angefärbt und dann in die Taschen der von den einzelnen Schülergruppen jeweils selbst angefertigten Gelplatten für die sich anschließende Gelelektrophorese pipettiert. Nachdem die DNA-Stücke der Proben durch die Gelelektrophorese aufgetrennt worden waren, wurde es spannend: die DNA-Banden wurden mit Hilfe eines Spezialfarbstoffes sichtbar gemacht. Wer hatte mit seiner Vermutung recht? Wer wurde als Täter überführt? Es gab so manche Überraschung!

Am Ende der praktischen Arbeit waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig, dass dieser Kurs die Grundlagen der Anfertigung eines genetischen Fingerabdruckes auf sehr eindrucksvolle, aber auch unterhaltsame Weise vermittelt hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Philipp, unserem wissenschaftlichen Betreuer für die so lebendige Darstellung fachlich anspruchsvoller Inhalte sowie die geduldige Betreuung aller KursteilnehmerInnen. In den Biologiekursen der Q11 werden im Laufe dieses Schuljahres diese Inhalte nochmals aufgegriffen und intensiv besprochen werden.