Lesungen

Autoren-Lesung in Corona-Zeiten

Natalie Speer liest in den Deutschkursen der Q12

Deutschunterricht ist mehr als Aufsätze schreiben. Das muss auch in – und gerade wegen – der aktuellen Situation so bleiben! Nach einigen Technik-Tests und organisatorischen Überlegungen stand „der Plan“ fest, der sich auch in der Praxis störungsfrei umsetzen ließ: Für je 60 Minuten kamen die Schüler der Q12 und ihre Deutschlehrkräfte in den Genuss einer Lesung via Videokonferenz. Dabei gab es Gelegenheiten, ins Gespräch mit der Autorin zu kommen, wobei die Schüler auch genauer nachfragten.

Die Nürnberger Autorin war bereits vor einigen Jahren zu einer Lesung am Werner-von-Siemens-Gymnasium. Damals las sie aus ihrem Roman Mondherz, einem historischen Roman, kunstvoll verknüpft mit einer Werwolf-Saga. Ihre ersten Romane veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Christiane Spies; weshalb sie mit Pseudonymen arbeitet und weshalb sie ihre Pseudonyme auch wechselt, erklärte sie den Oberstufenschülern und gab dabei interessante Einblicke in das Arbeiten als Autorin.

Passend zur Jahreszeit las Natalie Speer zunächst aus ihrem High-Fantasy-Roman Frostseelen. Ebenfalls dem Genre „Fantasy“ zuzuordnen ist ihr aktueller, aber noch unveröffentlichter Roman Berlin Monster. Nachts sind alle Mörder grau. Im Gegensatz zu ihren vorherigen Werken ist hierbei die Handlung in eine reale Umgebung eingebettet und die „Autorenstimme“ ist eine andere – dementsprechend wird er unter einem weiteren, offenen Pseudonym, Kim Rabe, veröffentlich werden. Der Einblick, oder: „sneak peak“, den wir erhalten durften, macht neugierig auf den im August 2021 erscheinenden Kriminalroman mit Hipster-Kobolden, Gnomen und anderen Geistern ...

Vielen Dank, liebe Natalie Speer, dass Sie sich auf dieses neue Format einer Lesung eingelassen haben!

Vielen Dank auch an Frau Tutsch, Frau Gäbelein und Herrn Böckler, die mithalfen, damit alles so gut funktionierte!

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