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Begegnung mit der französischen Autorin Coline Pierré

Une belle rencontre

Die Teilnahme am französischen Literaturwettbewerb Prix des Lycéens Allemands macht‘s möglich: In Begleitung von assistante de langue Christelle Pasche hat der Französischkurs 1F1 am 28.November 2017 eine vom Institut Français in München organisierte Autorenbegegnung am Willstätter Gymnasium in Nürnberg besucht.

Fabrice Gonet, attaché de coopération pour le français, und Autorin Coline Pierré trafen an der U-Bahn mit dem Kurs zusammen und erste Gespräche mit der von ihm begleiteten Autorin fanden schon unterwegs, im verregneten Nürnberg, vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung statt. Im Glasturm des Gymnasiums stellte Fabrice Gonet als Moderator der französischen Veranstaltung zunächst die Autorin vor und beide überzeugten sich mit Sprechgeschwindigkeitstests davon, dass sie vom Publikum gut verstanden wurden. Es entwickelte sich eine rege Unterhaltung mit der sympathischen Autorin, die auf jede Frage sorgfältig einging. Die Zuhörer erfuhren beispielsweise, dass Coline Pierré eine Zeit lang lieber Geschichtenanfänge als ganze Geschichten schrieb und Manches lieber durch Musik oder das geschriebene Wort ausdrückt als es auszusprechen («Parfois les choses importantes se disent en silence»).

Oder, dass der Briefroman «La folle rencontre de Flora et Max» per E-Mailkorrespondenz zwischen dem Schriftstellerpaar Coline Pierré und Martin Page entstand und aufgrund von Leserwünschen gerade eine Fortsetzung der Geschichte entsteht, die im Herbst 2018 erscheinen soll. Und, dass zu Pierrés literarischen Vorbildern die Werke von Roald Dahl zählen. Mit ihm teilt sie eine Vorliebe für verletzlich und unscheinbar wirkende Hauptfiguren. Gerade in seinen Kinderbüchern wachsen viele von ihnen jedoch mit Hilfe von Freunden über sich selbst hinaus und bringen – oft ganz sachte - Fantastisches zuwege.