Leben im Dritten Reich und der Nachkriegszeit

Zeitzeugenbefragung der Klasse 10b:

Wie war das Leben unter dem Hakenkreuz? Wie erleben kleine Kinder und junge Menschen den Krieg? Wie fühlt es sich an, wenn der Vater erst nach Jahren aus der Gefangenschaft heimkehrt? All diese Fragen stellten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10b ihren Großeltern, Nachbarn und völlig Fremden. Die Antworten, die sie erhielten, fassten sie mit großem Engagement und hoher Einsatzbereitschaft in einer Broschüre zusammen.

Die meisten Zeitzeugen, die sie befragten, stammen hier aus der Region. Manche sind allerdings auch erst im Zuge von Flucht und Vertreibung nach 1945 in den Raum Weißenburg gekommen. Gemeinsam jedoch ist allen, dass sie eine der folgenschwersten Epochen der deutschen Geschichte aus einem anderen, einem alltäglichen Blickpunkt schildern. Wir erfahren, wie Hochzeiten und Begräbnisse stattfanden, wie lang stellenweise der Schulweg und wie schwierig oft die Versorgung mit dem Allernötigsten war. Wir hören von Kindern, die von ihren Eltern getrennt wurden, und Menschen, die ihre Heimat verloren. Für die meisten war das Kriegsende eine Erleichterung, für andere aber auch das Ende der bekannten Lebensordung und ein Aufbruch in eine äußerst ungewisse Zukunft.

All diese Stimmen verweben sich zu einem faszinierenden Zeugnis über die Zeit des Dritten Reichs und der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Die gesammelten Interviews sind hier erhältlich

oder als Druckversion bei Fr. Mendl.

Vielen herzlichen Dank an die Klasse 10b für diese Arbeit!