Hinter den Kulissen der Staatsoper Nürnberg

Exkaliburs Schwert, maßgeschneiderte Kostüme und Echthaarperücken…

Einmal in der „leeren Staatsoper“ auf den samtweichen Sitzen Platz nehmen, einmal auf der Bühne stehen, einmal in die Künstlergarderobe blicken und treppauf – und ab auf der Spur der vielen verschiedenen Berufe durch das Opernhaus wandeln – dies durfte die Klasse 10C bei einer Opernführung in der Staatsoper Nürnberg. Die Theaterpädagogin Andra-Maria Jebelean informierte die Schülerinnen und Schüler über viel Wissenswertes des renommierten Opernhauses. Schon am Eingang wird dem großen Richard Wagner gehuldigt. Figuren aus der griechischen Mythologie verweisen auf den Opernstoff, den Wagner besonders liebte. Die Logen im Inneren werden längst nicht mehr für Staatsoberhäupter reserviert und damit alles reibungslos funktioniert, arbeiten 500 Beschäftigte bis unters Dach.

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Große Begeisterung erweckte der Blick in den Theaterfundus, in dem Kostüme aus aktuellen und vergangenen Produktionen aufbewahrt werden. Um sich hier zurechtzufinden, braucht es eine gute Orientierung. In der Schneiderei werden beinahe alle Kostüme maßgeschneidert und an einer Perücke aus Echthaar arbeiten die Maskenbildner eine Woche. Viel Zeit bleibt nicht, denn in nur sechs Wochen kommen die Produktionen nach einem engen Plan auf die Bühne. Was, wann, wo läuft, weiß der Intendant und sein Team allerdings schon etwa ein einhalb Jahre im Voraus. Übrigens... gerade wechselt die Intendanz an der Staatsoper. Damit verändert sich Vieles. Vom Team bis zur Neugestaltung der Homepage. Die Klasse 10C ist auf jeden Fall gespannt.