Kath. Religionslehre

Auf den Spuren der Reformation in Weißenburg

"Auf den Spuren der Reformation in Weißenburg"

Ein Projekt der 8. Klassen anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums

„Was in der Vergangenheit geschehen ist, kann nicht geändert werden. Was jedoch von der Vergangenheit erinnert wird und wie das geschieht, kann sich im Lauf der Zeit tatsächlich verändern. Erinnerung macht die Vergangenheit gegenwärtig. Während die Vergangenheit selbst unveränderlich ist, ist die Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart veränderlich.“ 

 

Dieses Motto von „2017 gemeinsam unterwegs“ einer ökumenischen Aktion zum 500. Geburtstag der Reformation haben sich auch die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c zu Herzen genommen. Sie wollen hinsichtlich der Geschehnisse vor 500 Jahren keine andere Geschichte erzählen, sondern vielmehr die Geschichte mit Blick auf Weißenburg anders erzählen!

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Besuch der St. Willibald Kirche

 

 

Am Mittwoch, den 21.06.2017, besuchten die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5d die St. Willibald Kirche in Weißenburg.

Nach dem kurzen Fußweg betrachteten die Jugendlichen die im neugotischen Stil erbaute und 1871 geweihte Kirche zuerst von außen. Zugleich erfuhren sie einige grundlegende Informationen zum Bau und zur Restaurierung der Kirche.

Im Anschluss daran erlebten sie den Innenraum der Kirche. Dieser war den meisten Schülerinnen und Schülern aufgrund verschiedener Gottesdiensten und Veranstaltungen nicht mehr ganz fremd. Nachdem sie eifrig die Anzahl der Kreuze, Fenster, Kerzen und Orgelpfeifen bestimmten, nahmen sie die besondere sakrale Atmosphäre wahr. Neben den visuellen Eindrücken standen ebenso der Geruchs- und Hörsinn im Vordergrund. Dies ermöglichte ihnen eine neue und andersartige Begegnung mit einer katholischen Kirche.

Die Caritas zu Gast am WvS

 

Zur Vertiefung des Themas „Jugendliche begegnen der Kirche“ bekamen die Schülerinnen und Schüler im katholischen Religionsunterricht einen Einblick in die Dienste der Kirche in der Welt.

Daher wurden die 8. Klassen am Freitag, den 24.02.2017, von Frau Trögl, der Leiterin der Caritasstelle Weißenburg, besucht.

Neben den Erläuterungen zu den vielfältigen Angeboten wie der Schwangerschaftsberatung, der finanziellen und gesetzlichen Betreuung von Jugendlichen oder der Organisation von Kinderfreizeiten, die alle Hilfesuchenden in Anspruch nehmen können, waren die Schülerinnen und Schüler vor allem von ihren Berichten aus dem Alltag begeistert. Nach den ausführlichen Berichten von Frau Trögl können die Schülerinnen und Schüler nun besser nachvollziehen, wofür ihre gesammelten Spenden zugunsten der Caritas verwendet werden.

"Kinder in der EINEN Welt"

„Kinder in der EINEN Welt“

Ein Projekt der 6. Klassen des Werner-von-Siemens-Gymnasiums zugunsten der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Weißenburg

 

Vier Wochen lang beschäftigten sich die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6c des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Weißenburg im Rahmen des Themas „Kinder in der EINEN Welt: Kinder des einen Gottes“ mit den Rechten von Kindern.

Neben der exemplarischen Betrachtung der UN-Kinderrechtskonvention lernten die Jugendlichen im Zuge einer Projektarbeit den Alltag von Kindern in aller Welt sowie deren Chancen und Probleme kennen. Sie analysierten nicht nur weltweite Missstände, sondern beschäftigten sich ebenso mit verschiedenen Hilfsorganisationen wie UNICEF, Missio oder eben der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (kurz: DPSG).

Nach der Recherche und den anschließenden Präsentationen mündete die Projektarbeit in eine solidarische Spendenaktion. Hierbei entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für die DPSG Weißenburg. Passend zur Adventszeit, der Zeit der Nächstenliebe, organisierten die Jugendlichen einen Kuchenverkauf zugunsten dieser Organisation.

Die DPSG setzt sich nicht nur für Menschen auf der Flucht oder einen fairen Handel ein, sondern unterstützt insbesondere hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche weltweit.

Nach der gelungenen Spendenaktion kam es am Freitag, den 23.12.2016, zur Übergabe der gesammelten Spenden. So besuchten zwei Vertreter der DPSG Weißenburg die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6c und stellten sich und ihre Organisation nochmals ausführlich vor. Im Zuge dessen konnten die durch den Kuchenverkauf gesammelten Spenden in Höhe von 125 Euro übergeben werden.

Insgesamt bereicherte die Begegnung mit Kindern aus anderen Kulturen nicht nur das eigene Leben, sondern konnte ebenso den Blick für die weltweite Gemeinschaft als Kinder des einen Gottes öffnen und ein solidarisches sowie verantwortungsvolles Handeln erwecken.

Bischof Hanke zu Besuch an unserer Schule


Dr. Gregor Maria Hanke, Bischof des Bistums Eichstätt hatte sich für die Visitation der Pfarrei Willibald viel vorgenommen. 27 Gesprächstermine in vier Tagen mussten erst einmal terminlich bewältigt werden. Dennoch nahm er sich über eine Stunde Zeit - vorgesehen waren 45 Minuten -, um mit über 50 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen acht bis zwölf einen intensiven Gedankenaustausch zu führen. Räumlich bot sich dabei der intime Rahmen des neuen Musiksaales an. Zum Schluss überreichte Herr Bischof Hanke - als bekennender Fußballfan (FCN!) - als Geschenk an die Schülerinnen und Schüler einen Fußball. Deren Herzen hatte er aber schon vorher gewonnen!

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Eine Religionsstunde im Bestattungsinstitut Unger

 Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Thema Tod und Sterben immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird. Gestorben wird im Krankenhaus, Pflegeheim oder Hospiz - Hauptsache abseits des Alltags.

Denn in unserer Welt, in der Erfolg, Gesundheit, Schönheit und ewige Jugend oberste Priorität haben, hat der Tod keinen Platz. 

Jedoch nicht im katholischen Religionsunterricht der 10. Klassen. Der bayrische Lehrplan widmet eben genau diesem Tabuthema ein ganzes Kapitel unter dem Name „Leben an der Grenze: Tod und Jenseitserwartungen“.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit Grenzerfahrungen auseinandersetzen und im Zuge dessen religiöse Handlungs- und Ausdrucksformen kennenlernen.

Wo also geht das besser, als in einem Bestattungsinstitut? 

So durften die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 10c und 10e am Dienstag, den 22.11.2016, das Bestattungsinstitut Unger in Weißenburg besuchen.

Frau Unger persönlich nahm die Jugendlichen in Empfang. Neben der Betrachtung  der Räumlichkeiten, der Särge, der Urnen und des Leichenwagens berichtete sie von ihren Erfahrungen im ständigen Kontakt mit dem Ende des Lebens.

Gespannt folgten die Schülerinnen und Schüler den Erzählungen zu ihrem Berufsalltag sowie den verschiedenen Trauer- und Bestattungsriten.

Allerdings konnten nicht nur sie von den Erzählungen profitieren, sondern auch Frau Unger war von dem Besuch und den Fragen äußerst angetan.

So wurde der kurze Unterrichtsgang für beide Seiten zu einer bereichernden und eindrucksvollen Erfahrung.