Spanische Schülergruppe in Weißenburg 2017

Das Werner-von-Siemens Gymnasium erhält einwöchigen Besuch aus Sitges in Spanien

vier Wochen nach dem Besuch von 26 Schülern und zwei Lehrerinnen in Sitges bei Barcelona sind nun im Gegenzug 26 spanische Austauschschüler mit ihren zwei Begleitlehrerinnen hier bei uns in Weißenburg zu Gast. Am vergangenen Montagabend kamen sie am Weißenburger Bahnhof an, wo sie von ihren Gastfamilien aufs Herzlichste begrüßt wurden.

Herr Landrat Wägemann hieß die stark interessierte spanische Gruppe am Dienstag zu einem sehr informativen Vortrag über Weißenburg willkommen, wobei er auf die römische Geschichte und die wunderschöne Umgebung mit dem künstlich geschaffenen Seenland einging, aber auch über die Aufgaben des Landratsamtes berichtete.

Sehr wichtig war für ihn zu betonen, dass gerade in für Europa schwierigen Zeiten solche Austauschprogramme von großer Bedeutung seien, um mit eventuell gegenseitig vorhandenen, falschen Klischeevorstellungen des Partnerlandes aufzuräumen.

Danach stand für die spanischen Schüler eine Stadtrallye durch Weißenburg auf dem Programm.

Weitere Höhepunkte des Austauschprogramms sind eine Besichtigung des Audimuseum Mobile in Ingolstadt und das Kennenlernen von Eichstätt, sowie am Donnerstag eine spanischsprachige Stadtführung durch Nürnbergs Altstadt durch Herrn Enz und Herrn Theisinger. Am Freitag werden unsere spanischen Gäste zusammen mit ihren deutschen Austauschpartnern Neuschwanstein und Augsburg erkunden.

Das Wochenende werden die spanischen Gäste im Kreis ihrer deutschen Familien verbringen und besichtigen bei vermutlich wunderbarem Wetter das Weißenburger Umland. Für den Montag steht vor der Abfahrt zum Flughafen Nürnberg noch ein Besuch des neuen Römermuseums in Weißenburg auf dem Programm. Dann heißt es, nach einer ereignisreichen Woche, auch schon wieder tränenreich Abschied nehmen.

Dem Bayerischen Jugendring möchten wir an dieser Stelle sehr herzlich für seine regelmäßige, großzügige Unterstützung des Schüleraustauschprogrammes mit Spanien danken.

Hoffentlich bleibt allen diese Woche in schöner Erinnerung und vielleicht haben sich ja aufgrund dieser gemeinsamen Zeit auch unter den SchülerInnen und deren Familien sogar bleibende Freundschaften entwickelt.