Bayerische Schulmeisterschaft – Unsere Ringer werden bayerischer Meister 2019

Zum dritten Mal war Weißenburg Austragungsort für das Landesfinale Ringen. 14 Mannschaften aus ganz Bayern kämpften in zwei Altersgruppen um den Bayerischen Meistertitel der Schulen.

Zur kurzweiligen Eröffnung gaben sich Schulleiter Wolfgang Vorliczky, Bürgermeister Gerhard Naß und Herr Eckerlein von der Sparkasse Mittelfranken-Süd die Ehre. Von der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport aus München kam Markus Meyer, der als ehemaliger Weißenburger Schüler sehr gerne in seiner „alten“ Turnhalle die Ringer aus ganz Bayern begrüßte. Er bedankte sich bei allen Betreuern, die ihren Schülern eine Teilnahme ermöglichten und bei der Sparkasse, die den Schulsport stets als Sponsor unterstützt. Er versäumte auch nicht, sich beim Werner-von-Siemens-Gymnasium und der Ringersparte des TSV 1860 zu bedanken, die mit vielen Helfern das Landesfinale hervorragend organisiert hatten.

Für das Gymnasium kämpften in der Altersgruppe III (Jahrgang 2004-2008) zwei Mannschaften: Erik Vinkovics, Niklas Schmied, Simon Hilpert, Johann Hüttmeyer und Lorenz Färber für die erste Mannschaft und Fritz Stockhausen, Paul Hadinger, Luis Bernreuther, Marcel Albert und Kirill Wolf für die zweite Mannschaft.

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Es gab spannende Kämpfe:

Die jungen Weißenburger der 2. Mannschaft mussten als Leichtgewichte dabei meist gegen schwerere Gegner antreten – umso höher ist ihre Kampfleistung zu bewerten. Die Neulinge aus der zweiten Mannschaft erreichten einen achtbaren 6. Platz und somit eine Urkundenplatzierung.

Großen Jubel gab es bei der ersten Mannschaft, die es nach harten Kämpfen gegen die Favoriten aus Amberg und Aschaffenburg schaffte Bayerischer Meister zu werden. Das war erst einmal einer Weißenburger Mannschaft 2013 gelungen.

Betreuer der erfolgreichen Mannschaften war neben Christine Hilpert das Ringer-Urgestein Gottlieb Dinkelmeyer mit seinem Enkel Jonas Stengel, der als ehemaliger Schüler und Sportstudent hier einen hervorragenden Trainereinstand gab.

Vor dem Finale und der Siegerehrung bekamen die Schüler noch eine tolle Vorführung der Bewegungskünste des Werner-von-Siemens Gymnasiums unter der Leitung von Inge Pfitzinger-Miedel Die Gruppe zeigte am Vertikaltuch in luftiger Höhe hängend in einer kunstvollen Vorführung ihre Gewandtheit.

Zur Siegerehrung erschien Landrat Gerhard Wägemann persönlich, er freue sich, das Landesfinale in Weißenburg zu haben, gerne stelle der Landkreis seine Halle dafür zur Verfügung. Der Landrat war selbst in seiner Jugend ein erfolgreicher Ringer und fühlt sich dieser Sportart immer verbunden. Daneben würdigten auch Frau Sonya Pönitsch von der Regierung von Mittelfranken und Herr Thomas Glatzeder von der Landesstelle für Schulsport und für das hiesige Schulamt Schulrat Fritz Felleiter und Sportbereichsleiter Horst Hartung die gelungene Veranstaltung. Besonders geehrt und bedankt wurde mit einer Urkunde des Kultusministeriums Richard Löschel, der als Landesschulobmann seit fast vier Jahrzehnten das Ringen im Schulsport betreute und viele Turniere organisierte.

Sehr gedankt wurde an dieser Stelle von der Laspo auch den Kampf- und Schiedsrichterteams, dem Wettkampfbüro mit Jörg Dinkelmeyer und Thomas Hitz, dem routinierten Hallensprecher Addi Weierich, sowie allen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf und eine gute Verpflegung sorgten. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der tollen Atmosphäre in Weißenburg und bekamen spannende Kämpfe zu sehen, von engagierten tapferen Anfängern bis hin zu Deutschen Meistern war alles vertreten.

Am Tag darauf folgte noch ein Anti-Gewalt Aktionstag mit „Fairem Raufen und Ringen“ für die 5./6.und 9. Klassen. Die Schulmannschaft Ringen und das Streitschlichter-Team hatten ein buntes Programm an Spielen und Übungen zusammengestellt. Dabei gingen die Schüler mit großer Begeisterung spielerisch und fair dem Bedürfnis des Kräftemessens nach. Mit viel Spaß auf den Matten wurden die Gegner niedergerungen – bis Sieger und Verlierer feststanden.

Am Beginn und am Ende eines Kampfes gibt es immer einen Handschlag für den Gegner – faires Kämpfen eben, es geht ja um das Miteinander und nicht das Gegeneinander.

Vielen Dank allen Beteiligten rund um das Landesfinale!