Analyse eines Supermarktes

8c erkundet die Kaufland-Filiale in Weißenburg

 

Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts hat die Klasse 8c (Wirtschaftswissenschaftlicher Zweig) den Kaufland-Supermarkt etwas näher durchleuchtet. Unter dem Rahmenthema Verkaufs- und Werbestrategien beim Konsum galt es herauszufinden, mit welchen Mitteln, psychologischen Tricks und subtilen Manipulationen Supermärkte um die Kaufkraft ihrer Kunden buhlen.

Nach einer kurzen Begrüßung (durch Filialleiter Udo Axmann) ging es in Kleingruppen an die verschiedenen Aufträge:

Zunächst sollten sich die Schüler/innen mit dem allgemeinen Aufbau und den Laufwegen im Supermarkt auseinandersetzen (z.B. An welchen Produkten kommt der Kunde vorbei, wenn er den kürzesten Weg zwischen Eingang und Kassenbereich wählt? Wie groß ist die Fläche, auf denen Non-Food Produkte angeboten werden?). Anschließend musste ein fiktiver Einkaufszettel abgearbeitet werden, die dafür benötigte Zeit wurde von den Schüler/innen gestoppt.

 

Besondere Aufmerksamkeit wurde dann der Verpackung von Produkten gewidmet: Was erfährt man anhand der Verpackung über das Produkt? Welche Rolle spielt die Verpackung bei bestimmten Produkten?

Im letzten Teil der Betriebserkundung sollten Produktsortiment und Preise in der Filiale verglichen werden: Wie hoch ist der Anteil an regionalen Produkten? Welche Einkaufsmöglichkeiten bieten sich für Kunden, die besonders auf Umwelt und Nachhaltigkeit achten möchten? Wo finden sich innerhalb der Produktbereiche die teuren und wo die günstigen Artikel? 

Die Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse fand dann wieder in der gewohnten Umgebung des Klassenzimmers statt: Filialleiter Udo Axmann erklärte den Schüler/innen Hintergründe und Zusammenhänge rund um das angerissene Thema. Ferner stellte er sich noch den zahlreichen Fragen und gab ein paar „Branchengeheimnisse“ preis, bevor er die Schüler/innen abschließend noch ganz sachlich über Ausbildungs- und  Berufsmöglichkeiten im Handel informierte.