Chiemsee

Exkursion des Leistungskurses 2B1 an den Chiemsee

Am Dienstag, den 30.06.2009 machte sich der Leistungskurs 2B1 mit seiner Kursleiterin OStRin C. Breutel-Egner auf den Weg in den Chiemgau.

 

Am späten Vormittag wurde die Gruppe von Herrn Daniel Kufner, dem Gebietsbetreuer im Biotopverbund der Eggstätter – Hemhofer – Seenplatte, am „Mooswirt“ in Eggstätt begrüßt und durch das Renaturierungsgebiet „Weitmoos“ geführt. Nach einer kurzen „Schauerunterbrechung“ wurden die Schülerinnen und Schüler anschaulich über die Nutzung, Gefährdung und vor allem die Renaturierung von Mooren im Chiemseer Raum informiert. Dabei war es Herrn Kufner ein besonderes Anliegen, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt dieses Biotops in ihrer natürlichen Umgebung vorzustellen.

Nach einer ausgiebigen Brotzeit verabschiedeten wir uns von Herrn Kufner und begaben uns auf den Weg nach Prien, wo am Dampfersteg unser Boot und unser Naturführer, der Limnologe Herr Stefan Schorreel, für die nun folgende Bootsfahrt in das Delta der Tiroler Achen am Chiemsee auf uns warteten. Diese dreistündige Bootsfahrt wurde zu einem ganz besonderen Naturerlebnis, das uns in das größte Binnenseedelta Europas mit faszinierender Flora und Fauna entführte. Gleichzeitig wurde den Teilnehmern die Möglichkeit zu eigenen Untersuchungen der Wasserqualität und der Lebewesen im See gegeben. Außerdem wurden wir umfassend über das „Entstehen und Vergehen des Chiemsees“ informiert. Wieder an Land wurden die Ergebnisse beim Abendessen ausführlich diskutiert.

Am späten Abend erreichten wir dann den Torfbahnhof in Rottau, wo uns unser Gastgeber, Herr Hotz, freundlich empfing. Vor unserer abenteuerlichen Übernachtung im Torfmuseum verbrachten wir den Abend bei Gitarrenklängen und vielen Geschichten.

Der nächste Morgen begann mit unserem „Selbstversorgerfrühstück“. Anschließend wurden wir von Herrn Hotz durch das Bayerische Moor- und Torfmuseum sowie das umgebende Naturschutzgebiet „Kendlmühlfilzen“ geführt. Einige Schülerinnen und Schüler sahen hier zum ersten Mal fleischfressende Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung. Auf diese Weise lernten wir die technische Nutzung von Mooren ebenso kennen wie das „ursprüngliche“ Biotop.

Mit vielen interessanten Eindrücken machten wir uns schließlich wieder auf die Rückreise.

Text: Claudia Breutel-Egner

Hier ein paar Impressionen...