Jugend präsentiert 2018

Unsere Schüler beteiligen sich am Bundeswettbewerb von „Jugend präsentiert“

Für Schüler der Klassen 8a und 9a des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges des Gymnasiums  besteht die Möglichkeit sich im schulinternen Wettbewerb gleich zum großen Bundesfinale von Jugend präsentiert im September in Berlin zu qualifizieren.

Die Möglichkeit, sich über die Durchführung eines Schulwettbewerbs für den Bundeswettbewerb zu bewerben, gibt es in der diesjährigen Wettbewerbsrunde zum ersten Mal. Daneben können sich Schülerinnen und Schüler auch direkt mit einem kurzen Videoclip ihrer Präsentation bis 8. März 2018 bei Jugend präsentiert bewerben.

Am Werner-von-Siemens-Gymnasium waren insgesamt 48 angetreten, um sich mit ihren Präsentationen zu einem naturwissenschaftlich-mathematischen Thema vor einer Jury zu beweisen. Dabei waren nicht nur Sachverstand, sondern auch Begeisterungsfähigkeit gefragt – kurz, die Zuhörer mit rhetorischer Sicherheit und Souveränität für das Vortragsthema zu gewinnen.

In einem Unterrichts-Workshop im Fach Physik wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Lehrerin Frau Martina Lindner bezüglich verfeinerter Präsentationstechniken, wie Körpersprache, Stimme und Adressatenorientierung, entsprechend vorbereitet. In Zweierteams oder alleine suchten sie sich naturwissenschaftlich-physikalische Fragen mit Bezug zu ihrem Alltag, die sie dann selbständig  als kleine Schülerforschungs-Projekte  versuchten, experimentell und theoretisch zu bearbeiten. Zur Dokumentation der Ergebnisse fertigten sie anschauliche Plakate an, die sie in der „Langen N8 der (Natur-)Wissenschaften“ des Gymnasiums, am Dienstag den 27.02.2018, auch ausstellen und zum Teil mit ihren Experimenten auch demonstrieren werden.

Ihre ersten  auf 5 Minuten beschränkten Vorträge hielten die Schülerinnen und Schüler vor ihren jeweiligen Klassen. Sie wurden dabei gefilmt. So können sie sich zum einen einmal selbst als Referent erleben und zum anderen mit dem Video direkt beim Wettbewerb anmelden.

Die besten Vorträge der Klassen kommen in die schulinterne zweite Runde. Die vier Besten davon dürfen sich dann schließlich beim „Junior-Science-Slam“ der Langen N8 der Öffentlichkeit präsentieren. Dort entscheidet sich dann, welche zwei sich Plätze für die regionale Qualifikationsrunde sichern konnten, und welche zwei sich gleich für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert haben.

Mit dem Einzug in das Finale ist die Einladung zu einer Präsentationsakademie verbunden: Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein mehrtägiges professionelles Präsentationstraining, das von Trainerinnen und Trainern vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen durchgeführt wird und sie auf das große Finale im September vorbereitet. Neben dem Training gibt es außerdem ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Naturwissenschaften.

Bei einer regionalen Qualifikationsrunde treten alle Zweitplazierten aus den Schulwettbewerben und die besten aus den Videobewerbungen noch einmal auf Regionalebene gegeneinander an, um sich einen Platz im Bundesfinale und bei einer Präsentationsakademie zu sichern.

Das Finale findet vom 14.-16. September in Berlin statt, wo die bundesweit 150 besten Schülerinnen und Schüler in einer Vorrunde am ersten Tag vor eine Fachjury präsentieren, die die besten sechs Präsentationen kürt. Diese treten dann am 16. September vor großem Publikum im Berliner Kino International um die ersten drei Plätze gegeneinander an. Den Siegern winkt eine Städtereise mit exklusivem Einblick in die Welt der Forschung und der Medien.

Jugend präsentiert, ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, fördert die Präsentationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, besonders in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Lehrertrainings entwickelt. Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin.

Weitere Informationen: www.jugend-praesentiert.de.

 

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) bringt die Öffentlichkeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch. Sie wurde im Jahr 1999 auf Initiative des Stifterverbandes mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Wissenschaft im Dialog organisiert Ausstellungen, Wissenschaftsfestivals, Symposien und engagiert sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland. www.wissenschaft-im-dialog.de

Am Seminar für Allgemeine Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen werden Experten für strategische Kommunikation ausgebildet und rhetorische Phänomene auf wissenschaftlichem Niveau erforscht. Themenschwerpunkte am Seminar für Rhetorik sind unter anderem Argumentationstheorie, rhetorische Psychologie sowie virtuelle und multimediale Rhetorik. www.rhetorik.uni-tuebingen.de