Achtsamkeit macht Schule: Wie kleine Pausen Großes bewirken

Stress, volle Stundenpläne, hohe Erwartungen – unser Schulalltag verlangt viel. Doch was wäre, wenn bewusste Atemzüge und kurze Achtsamkeitsmomente mehr Ruhe, Fokussierung und Miteinander in unsere Klassen bringen könnten?

Im Rahmen eines Erasmus-Fortbildungskurses in der nördlichen Stadt Puerto de la Cruz auf Teneriffa erprobte ich in der Woche vom 25.04.2026 – 02.05.2026 gemeinsam mit Lehrkräften aus mehreren europäischen Ländern wirkungsvolle Methoden, um Wohlbefinden im Schulalltag zu stärken.

Umgeben von der Ruhe, Kraft und Schönheit der Natur auf der kanarischen Insel entwickelte ich persönliche Achtsamkeitswerkzeuge, wie bestimmte Atemtechniken, Meditationen, Body-Scan-Übungen und Journaling. Dies alles fördert die Selbstwahrnehmung, Empathie und Klarheit in herausfordernden Situationen, beruhigt das Nervensystem und schafft Ausgleich für Lehrkräfte und Lernende.

Natürlich kam auch neben dem intellektuellen Input auch der kulturelle hinzu. So besuchte ich u.a. die historische Stadt La Orotova oder nahm - ein Highlight meiner Reise – an einer Nachttour mit „starwatching“ auf den höchsten Berg auf spanischem Staatsgebiet, dem Pico del Teide, teil. Dieses einmalige, faszinierende Erlebnis ließ mein Geographenherz höherschlagen.

Ich bin sehr dankbar, diese Reise erlebt haben zu dürfen. Ein großes Dankeschön gilt dem Erasmus+ - Team unserer Schule, das mich bei der Durchführung dieser Lehrer-Mobilität zu jeder Zeit unterstützt hat.

Was ich daraus mitnehme? In jedem Fall konkrete Umsetzungspläne für unsere Schule, ein verbessertes Englisch, „the focus on the present moment“ und die Erkenntnis, dass kleine, regelmäßige Übungen große Wirkung haben– sie entlasten, bündeln Aufmerksamkeit und fördern eine positive Lernatmosphäre.