Art & Nature: A sustainable approach for all teachers

Als die „Wiege der Renaissance“ wird die Stadt Florenz bezeichnet. Ein Grund für mich, genau in diese Stadt im Rahmen unseres Erasmus-Programms zu reisen. Und in dieser Hinsicht hat die Stadt wirklich Einiges zu bieten, vorausgesetzt man bucht rechtzeitig sein Ticket online, um nicht bei 40 Grad in einer Warteschlange zustehen.

Doch ich möchte behaupten, dass sich Michelangelo doch sehr darüber wundern würde, besuchte er heute diese Stadt. Der Kommerz, z.B. in Form der vielen kleinen Plastik-Davids in sämtlichen Farben und Größen, sowie der Drang nach Selbstinszenierung hat mit dem edlen Schönheitsideal der Renaissance wenig zu tun.

Glücklicherweise kannte unsere Workshop-Leiterin Monica Ogaz etwas abseits der Touristenströme Orte der Erholung und Ruhe, sodass wir uns dem Thema „Art & Nature“ zuwenden konnten. Sei es im Kunstatelier, in Spaziergängen durch die Stadt, in Parkanlagen oder auf Dachterrassen. Monica zeigte uns verschieden Möglichkeiten sich der Umgebung wahrnehmend und gestaltend zuzuwenden (Abdrücke, Malereien, Farbherstellung, Frottage,…). Und immer wieder stellten wir uns die Frage, wie nachhaltig kann ein Touristenort wie Florenz tatsächlich sein. Die offenen Begegnungen mit anderen Lehrkräften aus ganz Europa, ein abwechslungsreiches und vielfältiges Fortbildungsprogramm und die unglaubliche Fülle an Renaissance-Kunst haben mein persönliches und mein berufliches Selbst bereichert. Auf nach Florenz – mit all seinen Gegensätzen!

Susanne Schwitalla