Vom 24. bis zum 26. Juni 2026 tauschten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen das Klassenzimmer gegen eine Reise in die Antike. Unter dem Motto „Römisches Leben in Raetien“ ging es für drei Tage nach Augsburg und Umgebung, um die Welt der alten Römer hautnah zu erleben.
Tag 1: Geheimnisvolle Riten im Mithras-Heiligtum
Unser erster Zwischenstopp führte uns nach Königsbrunn. Dort tauchten wir bei einer spannenden Führung in die faszinierende Welt des Mithras-Kults ein. Im konservierten Mithras-Heiligtum und dem dazugehörigen Museum erfuhren wir alles über diesen geheimnisvollen Orient-Kult, der vor allem bei den römischen Soldaten extrem beliebt war. Die Dunkelheit und die besondere Atmosphäre des Heiligtums machten den Einstieg in die Exkursion perfekt.
Tag 2: Augusta Vindelicum und ein spannendes Abendprogramm
Am zweiten Tag stand die Stadt Augsburg selbst auf dem Programm – oder besser gesagt: Augusta Vindelicum, wie die Stadt zur Römerzeit hieß. Bei einer fundierten Stadtführung auf den Spuren der römischen Geschichte entdeckten wir, wie viel Antike noch heute im modernen Stadtbild steckt. Von alten Inschriften über Ruinen aus der Römerzeit bis hin zu historischen Straßenverläufen wurde die lateinische Sprache plötzlich lebendig. Nach so viel Kultur durfte auch der Spaß am Abend nicht zu kurz kommen: Da die Exkursion mitten in die Fußball-Weltmeisterschaft fiel, versammelten wir uns am Abend, um gemeinsam das WM-Spiel anzuschauen. Die Stimmung war hervorragend und bildete den perfekten Ausklang für einen ereignisreichen Tag.
Tag 3: Gladiatoren, Münzen und Alltag im Römermuseum
Bevor es wieder nach Hause ging, besuchten wir am letzten Tag das Römische Museum in Augsburg. Hier konnten wir originale Fundstücke bewundern: Von römischen Münzen über Alltagsgegenstände bis hin zu mächtigen Grabmäler-Fragmenten. Die Exponate gaben uns einen beeindruckenden Einblick in den Alltag der Menschen vor rund 2.000 Jahren. Die Verkostung des römisches Garum bei einem Gastmahl sowie das Verkleiden als römische Soldaten rundeten die Führung ab.
Fazit
Mit vielen neuen Eindrücken, gestärktem Klassengemeinschaftsgefühl und dem Beweis, dass Latein alles andere als eine „tote Sprache“ ist, traten wir am Nachmittag des 26. Juni die Heimreise an. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Lehrkräften, die diese gelungene Fahrt organisiert und begleitet haben!










