Am 17. Juli 2026 hieß es für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen: „Auf die Riemen, fertig, los!“ – denn an diesem Tag stand ein ganz besonderes Abenteuer auf dem Programm. Bei einem Ausflug an den Altmühlsee schlüpften die Jugendlichen für einige Stunden selbst in die Rolle römischer Legionäre und erprobten die Schifffahrt der Antike in der Praxis.
Mit Muskelkraft und Schlachtruf über den Altmühlsee
Das absolute Highlight des Tages war das Rudern in einem authentisch nachgebauten antiken Römerboot. Empfangen wurden die Klassen von den Bootsführern, die passend zur Epoche als römische Offiziere verkleidet waren.
Nach einer kurzen Einweisung ging es ab aufs Wasser. Unter den wachsamen Augen der zünftigen Bootsführer und angeleitet von den schlaggebenden Mitschülern auf den Positionen der Schlagmänner musste die Besatzung echten Teamgeist beweisen. Damit das Boot im Gleichtakt Fahrt aufnahm und anspruchsvolle Wendemanöver gelangen, brauchte es Konzentration und Abstimmung. Wenn das ganze Boot im Takt den lautstarken Schlachtruf „Roma aeterna!“ („Ewiges Rom!“) über den Altmühlsee schallen ließ, fühlte man sich glatt um zwei Jahrtausende zurückversetzt.
Faszination Antike Technik: Die Werkstatt der Kriegsmaschinen
Neben der praktischen Erfahrung auf dem Wasser wartete an Land ein weiteres spannendes Highlight: Bei einer Führung durch die Werkstatt erhielten die Schülerinnen und Schüler faszinierende Einblicke in die römische Ingenieurskunst.
Besonders die imposanten Nachbauten antiker Belagerungs- und Kriegsmaschinen versetzten alle in Staunen. Die Experten vor Ort erklärten anschaulich die Funktionsweise und Wirkungskraft von Geräten wie dem Skorpion (einer präzisen römischen Pfeilballiste) und dem Onager (einem mächtigen Torsionsgeschütz/Katapult). Hier wurde deutlich, mit welch ausgefeilter Technik das Römische Reich seine militärische Überlegenheit sicherte.
Fazit
Vielleicht mit ein paar Blasen an den Händen, aber einem breiten Grinsen im Gesicht und vielen neuen Erkenntnissen ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende. Das Ausprobieren vor Ort hat allen gezeigt: Römisches Leben bestand nicht nur aus Lateinvokabeln und Geschichtsbüchern, sondern aus echter Knochenarbeit, Teamwork und beeindruckender Technik!










