Aufbau eines gemeinsamen Pools mit Physikexperimenten

für drei Gymnasien in Gunzenhausen, Ansbach und Weißenburg

Der Ruf nach mehr Schülerexperimenten, wie er immer wieder hörbar wird, geht von der Annahme aus, dass etwas selbst tun zu dürfen eher ein Lernen in Gang setze als eben nur zuschauen zu dürfen. Um dieser Forderung gerecht zu werden, entwickelte im Frühjahr 2020 der Fachschaftsleiter Physik am Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen, Dr.-Ing. Ulrich Kiesmüller, gemeinsam mit Vertretern des Theresien-Gymnasiums Ansbach sowie des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Weißenburg die Idee, die experimentelle Physikausbildung der Lernenden dieser Schulen durch einen gemeinsamen Pool von Experimenten qualitativ zu verbessern.

Diese werden am zentral gelegenen Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen aufbewahrt und können je nach Bedarf von allen drei beteiligte Physikfachschaften für den Unterricht genutzt werden. Damit soll die Verfügbarkeit von Experimenten zu verschiedenen Themen für die beteiligten Schulen erhöht, die vorhandenen Geräte mehrfach und effektiver genutzt, Doppelanschaffungen vermieden und generell die Zusammenarbeit zwischen diesen Schulen intensiviert werden.

Den Start des Aufbaus dieses gemeinsamen Pools von Physikexperimenten stellt die Anschaffung des „Laser-Optik-KIT Snellius Advanced“ dar.

Von Links nach rechts: Dr. Schaller (Lehrmittelkommission der DPG), OStDin Weigel (Schulleiterin Simon-Marius Gymnasium), OStD Wolfgang Vorliczky (Schulleiter Werner-von-Siemens-Gymnasium), StDin Gottwald (Stellv. Schulleiterin Theresien-Gymnasium), StD Dr. Ing. Kiesmüller (Fachschaftsleiter Physik am Simon-Marius-Gymnasium), StD André Koch (Fachschaftsleiter Physik am Werner-von-Siemens-Gymnasium)

Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, die Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften fördert, hat dem gemeinsamen Antrag der drei Gymnasien auf Förderung des Aufbaus eines Pools mit Physikexperimenten zugestimmt. Sie übernimmt die Finanzierung eines Klassensatzes „Laser-Optik-KIT Snellius Advanced“. Alle beteiligten Gymnasien bedanken sich hiermit insbesondere auch im Namen ihrer Schülerinnen und Schüler bei der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung für die großzügige Unterstützung.

Am Dienstag, den 16. Februar 2021 war es dann soweit: Vertreter der drei Gymnasien trafen sich mit dem Sprecher der Lehrmittelkommission der Deutschen Physikalischen Gesellschaft bei der Anlieferung der Experimentierkästen, Geräte und Unterlagen für den unterrichtlichen Einsatz. Pandemiebedingt konnten leider keine Schülerinnen und Schüler teilnehmen und auch kein Vertreter der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung zugegen sein.

https://www.we-heraeus-stiftung.de/aktuelles/detail/news/experimente-fuer-gemeinsamen-pool-uebergeben/