Die Geschichte ist erschütternd und macht nachdenklich: Die 17-jährige Lea träumt nach einem erfolgreichen Casting davon, Sängerin zu werden, gerät aber in den Teufelskreis von Cybermobbing und medialer Hetzjagd versucht am Ende, sich das Leben zu nehmen. Das Berliner Tournee-Theater Radiks spielte sein Anti-Mobbing-Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ diesmal in zwei Vorstellungen am Gymnasium: zunächst für rund 100 Siebtklässler aus der Realschule, danach für eine ähnlich große Gruppe von Gymnasiasten. Sie Schülerinnen und Schüler lauschten gebannt dem Drama, Betroffenheit machte sich in der abschließenden Fragerunde breit und die beiden jungen Schauspieler Katharina und Pim erfüllten damit ihren theaterpädagogischen Auftrag vollständig. Schule bietet eben manchmal mehr als trockenen Unterrichtsstoff.










