Poetry-Slam-Workshop für die zehnten Klassen: Worte, die bewegen!

    In einer so schnelllebigen Welt wie heute, gibt es wohl keine ähnlich prägnante Ausdrucksweise wie die des Poetry Slam. Jeder einzelne Vortrag ist voller Emotionen und Leidenschaft. Seine Ursprünge hat Poetry Slam in den USA.

    In einem Workshop versuchten nun wir, Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, der Diskriminierung von Minderheiten durch Poetry Slam eine Stimme zu geben – und das in englischer Sprache. Dabei hat uns Pauline Füg – eine deutsche Autorin, Poetry-Slammerin und Psychologin – geholfen. Sie zählt zu den bekanntesten Vertreterinnen der deutschsprachigen Poetry-Slam-Szene und bietet ihr Wissen sowohl in Onlineworkshops als auch vor Ort an.

    Poetry Slam ist mehr als nur Gedichte schreiben – es ist ein Wettbewerb, durch Worte zum Nachdenken anzuregen. Die Teilnehmenden präsentieren ihre selbstgeschriebenen Texte vor einem Publikum, das dann selbst entscheidet, welcher Beitrag am meisten berührt.
    Unser großes Thema war „Black in America“. Da wir dieses Thema auch im Englischunterricht in diesem Schuljahr behandeln, hatten wir bereits ein gewisses Vorwissen, worauf wir dann aufgebaut haben. Pauline Füg hat uns verschiedene Poetry Slam Vorträge aus Amerika gezeigt, in der verschiedene Menschen ihrer Art von erlebter Diskriminierung Ausdruck verliehen haben. Wir haben gespannt zugehört und sie anschließend auf die Kernaussagen und Beispiele analysiert. Im Anschluss durften wir selbst ran: Jeder von uns hat, nach einem kurzen Brainstorming Elfchen geschrieben. Daneben haben wir auch noch kurze Briefe geschrieben, in denen wir Themen rund um Diskriminierung nochmal aufgegriffen haben.

    Abschließend möchten wir noch erwähnen, dass die hier abgedruckten Gedichte natürlich nicht alle waren. Es ist leider unmöglich in einem Artikel allen Texten Platz zu geben. Dabei sind diese, die nicht ausgewählt wurden, nicht weniger schön.

    Ein herzliches Dankeschön auch nochmal an Pauline Füg, die uns diesen Einblick ermöglicht hat. Es war wirklich schön zu sehen, wie Poetry Slam jedem die Möglichkeit gibt, seiner Stimme Kraft und Ausdruck zu verleihen.

    Text: Nadine Höppler und Franziska Krögel