Seminararbeit

Hinweise zur Seminararbeit


für die Oberstufenschülerinnen und -schüler

Jeder Schüler der gymnasialen Oberstufe fertigt im Rahmen des von ihm besuchten W-Seminars eine Seminararbeit an.

1. Zweck der Seminararbeit

Die Anfertigung einer Seminararbeit nimmt eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung auf Studium und Beruf ein. Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten gehört zu den Anforderungen in jedem Studiengang. Die Gewinnung und Verarbeitung von Informationen zu komplexen Zusammenhängen und ihre Strukturierung und Darstellung ist zudem eine unverzichtbare Fähigkeit in jedem anspruchsvollen Beruf. All diese Fertigkeiten und Kenntnisse werden in der Unter- und Mittelstufe des Gymnasiums sukzessive erlernt und eingeübt und im W-Seminar der Oberstufe exemplarisch vertieft und erweitert. In der Seminararbeit stellt sie der Schüler in einem begrenzten Sachgebiet unter Beweis. Er soll dabei zeigen, dass er fähig ist,

  • ein gewähltes Thema klar zu erfassen und selbstständig zu bearbeiten,
  • fachbezogene Denkweisen und Arbeitsformen anzuwenden,
  • geeignete Literatur bzw. das notwendige Material zu beschaffen, zu analysieren, zu strukturieren und sinnvoll zu verwenden,
  • den Stoff überlegt zu gliedern und schlüssig zu argumentieren,
  • seine Urteilsfähigkeit unter Beweis zu stellen,
  • den eigenen Standpunkt zu begründen und andere Standpunkte zu bewerten,
  • richtig und einheitlich zu zitieren,
  • die Ergebnisse sprachlich einwandfrei und für den Leser verständlich zu formulieren,
  • Fachterminologie korrekt zu gebrauchen,
  • die Darstellung übersichtlich und anschaulich (Skizzen, Diagramme, Tabellen, Illustrationen, Graphiken usw.) zu gestalten,
  • der Arbeit eine korrekte, ansprechende Form zu geben,
  • den eigenen Arbeitsprozess in einem vorgegebenen Zeitrahmen zu organisieren und
  • die Ergebnisse seiner Arbeit in einer Abschlusspräsentation vorzustellen und zu erläutern.

Der Umfang der Seminararbeit sollte in keinem Falle 15 Seiten DIN-A-4 überschreiten.

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