Geldpolitik in Zeiten von Staatsschuldenkrise und Euroskeptikern

 
Text und Organisation StR S. Näpfel

Fachexpertenvortag für die Wirtschaft-Recht-Kurse (Q12)

„Die Notenbanken (ESZB) haben die ultimative Aufgabe, unseren Geldwert stabil zu halten.“ – Sven Lilienthal am Werner-von-Siemens Gymnasium in Weißenburg.

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Sven Lilienthal ist als Bundesbankdirektor im Stab des Präsidenten der Notenbank tätig und für die Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Bundesbank zuständig. Am 26. November gastierte er in Weißenburg und hielt einen Vortrag zum Thema „Inflation und Deflation: Wie halten Zentralbanken den Wert unseres Ge

ldes stabil?“ Zuhören und interagieren durften die Teilnehmer der drei Wirtschaft und Recht - Kurse der zwölften Jahrgangsstufen und bekamen so einen ersten Einblick über die Aufgaben und die Funktionsweise der europäischen Geldpolitik.

„Inflation ist das gute Schmiermittel der Wirtschaft.“

Herr Lilienthal führte den Schülern anhand ausgewählter Leitsätze die aktuellen Herausforderungen der Notenbanken in der Geldpolitik vor Augen. Welche Auswirkungen haben die Staatsanleihenkäufe der EZB („Moral Hazard“), wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen der nationalen Politik und der europäischen Geldpolitik. Er sprach über die fünf Kerngeschäftsfelder (Bargeld, Finanz- und Währungsstabilität, Geldpolitik, Bankenaufsicht, unbarer Zahlungsverkehr) der Bundesbank sowie über das Hauptinstrumentarium der europäischen Geldpolitik: den Hauptrefinanzierungszins (Leitzins).

„Geldpolitik ist immer nach vorne gerichtet.“

Die zukünftige Ausrichtung der Geldpolitik orientiert sich immer an der Stabilität der Preisniveaus. Dank des Vortrags von Herrn Lilienthal haben die Schüler der Q12 hierfür nun ein tieferes Verständnis.

 

Arbeitsprozesse bei McDonald´s

Klasse 8c (WSG) erkundet im Rahmen des Wirtschaftsinformatikunterrichts die McDonald´s Filiale in Weißenburg

Natürlich nicht, um dort Burger und Pommes zu konsumieren, sondern um die sensiblen standardisierten Geschäftsprozesse der Systemgastronomie kennenzulernen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen begaben sich die Schüler/innen auf einen Rundgang durch die Filiale, wobei ihnen von Gebietsleiterin Frau Streckel und Restaurantleiterin Frau Lasarz alles Wesentliche zu den Arbeitsprozessen erläutert wurden. Inzwischen ist natürlich auch die Digitalisierung in der Systemgastronomie angekommen:  bereits während der Bestellung am Touchscreen-Bildschirm laufen Datenverarbeitungsprozesse an, die sich über das Warenwirtschaftssystem, der Lagerlogistik bis hin zur intelligenten Fritteuse und dem Burgergrill fortsetzen.

Zwischen Bestellvorgang und Aushändigung des Produktes an den Kunden sind exakt vorgegebene Arbeitsprozesse auszuführen, die dazu führen sollen, dass der Kunde maximal zwei Minuten anstehen muss und sein Menu innerhalb von einer Minute auf dem Tablett stehen hat, ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.

Nach dem Rundgang gab es dann auch noch etwas zu essen: allerdings nicht, um den aufkommenden Hunger zu stillen, sondern um herauszufinden, welche der Kostproben das gewohnte standardisierte Produkt (Pommes, Burgerfleisch, Filetfleisch, Fischfilet) darstellen bzw. welche von der gewohnten Norm abweichen, weil sie z.B. zu lange/kurz gebraten oder anders gewürzt wurden.

Selbstverständlich war nach der Erkundung noch etwas Zeit für eine (richtige) Stärkung; die Getränke dazu spendierte übrigens die McDonald´s Filiale.

Die gewonnenen praktischen Erkenntnisse wurden tags darauf von Frau Streckel in einer Schulstunde (Wirtschaftsinformatik) wieder aufgegriffen und noch etwas weiter vertieft. Ferner gab es noch ein paar nützliche Tipps für die künftige Berufs- und Studienwahl.

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