#Nachhaltigkeit - Ein Rundgang durch Weißenburg

 

Exkursion Wirtschaft und Recht - Wie verhalte ich mich als nachhaltig denkender und reflektierender Verbraucher? Ist „bio“ gleich „bio“? Welche Möglichkeiten hat man als Verbraucher in Weißenburg fair gehandelte Lebensmittel und Produkte zu bekommen? Inwiefern beeinflusst unser gegenwärtiges Handeln unsere Zukunft?

Um Antworten auf diese Fragen - oder zumindest Impulse zum Nachdenken - zu bekommen, startete die Klasse 8d an einem wunderschönen Herbstmorgen ihren Rundgang durch die Weißenburger Altstadt. Auf den Spuren eines Konsumverhaltens, das immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Erste Station war hierbei der Bioladen von Frau Betti Underwood. Es wurden qualitativ hochwertige Produkte entdeckt, Preise verglichen und viele neue Erkenntnisse über Biolebensmittel gesammelt. „Bio“ ist eben doch nicht gleich „bio“ und Siegel spielen dabei eine wichtige Rolle. Zertifizierungen wie zum Beispiel „Demeter“ stehen für Regionalität, eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittel frei von unerwünschten Zusatzstoffen.

Mit einem leckeren „Biokokoseis“ aus dem vielfaltigen Sortiment ging es weiter zum Weltladen „Nueva Esperanza“.

Dort sind Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen und vieles mehr erhältlich. Daneben konnten die Schüler Geschenkideen, teils aus recycelten Materialien, entdecken. Die Bedeutung eines weltweit fairen Handels und einem sozialen Gedanken, der sich auch im Konsum eines jeden Verbrauchers niederschlagen sollte, wurde den Schülern durch die ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiterinnen Frau Mandl und Frau Büttel verdeutlicht.

Die letzte Station des Rundgangs war der Second-Hand-Store von Frau Daniela Hosenfelder. Ihr Konzept ist es, stylische Einzelstücke zu erschwinglichen Preisen für ihre Kunden anzubieten. Knallvolle Kleiderschränke, günstige Schnäppchenkäufe und eine eher kurzlebige Modewelt zeugen von wenig Nachhaltigkeit. Ein „altes“, aber wenig getragenes, Kleidungsstück neu aufzuwerten, so dass jemand anderes vielleicht wieder Freude daran hat, ist schon eher im Sinne eines nachhaltigen Umgangs mit unseren Ressourcen.

Unser Rundgang hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt in Weißenburg noch viele weitere tolle Geschäfte, die einiges für eine neue Generation von überlegt und nachhaltig handelnden Konsumenten bereithalten und bei denen es sich lohnt, auch diese zu entdecken und zu unterstützen.

Wir bedanken uns recht herzlich, bei den Unternehmerinnen und ehrenamtlichen Helferinnen, die uns einen Einblick in ihren Arbeitsalltag ermöglicht haben.