NuT-Biologie: Fischpräparation der Klasse 6e

NuT-Biologie: Fischpräparation der Klasse 6e

Text und Bilder: StRef Johanna Stadelbauer (B/C)

Karpfen zählt zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland. Damit man beim Essen aber keine Gräten verschluckt, lohnt es sich zu wissen, wo sich diese genau befinden.

In der 6. Jahrgangsstufe beschäftigen sich die Kinder im Natur und Technik Unterricht ausführlich mit dem Thema Fische und lernen den äußeren, sowie den inneren Bau der Tiere ganz genau kennen.

So auch die Schülerinnen und Schüler der 6c, die sich den Fischkörper nicht nur in der Theorie, sondern auch in einem Praktikum zum Thema „Bau der Fische“ anschauen durften. Hierfür präparierten die Kinder in drei Gruppen frische Karpfen, deren innere Organe noch erhalten waren, sodass sie ihr vorab gewonnenes Wissen über den Bau der Fische im Praktikum überprüfen konnten: nach der genauen Betrachtung der äußeren Merkmale, präparierten die Kinder die Kiemen aus dem Fischkörper, um deren Funktionsweise zu überprüfen. Anschließend ging es dann an die Identifizierung der inneren Organe…

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 Wir sezieren einen Fisch! 

  1. Äußere Untersuchung

Lege den Fisch auf die Unterlage vor dir und untersuche die Form und Flossen des Fisches. Begründe, welche Flossen paarig (doppelt) und welche einzeln vorhanden sind mithilfe ihrer Funktion und vervollständige die Tabelle!

 

Anzahl

Funktion

Brustflosse

2

Steuern und Bremsen

Rückenflosse

1

Stabilität

Bauchflosse

2

Steuern und Bremsen

Afterflosse

1

Stabilität

Schwanzflosse

1

Antrieb

 

Streiche mit deinem Finger über die Seite des Fisches (Kopf → Schwanzflosse, Schwanzflosse → Kopf). Was fällt dir auf?

Vom Kopf zur Schwanzflosse fühlt es sich glatt an, in der anderen Richtung ist ein Widerstand.

Zupfe einige Schuppen von verschiedenen Körperstellen (Seite, Bauch, Kopf) ab und lege sie auf eine dunkle Unterlage. Vergleiche die Form und die Größe der Schuppen. Wie sind die Schuppen am Fischkörper angeordnet?

Die Schuppen sind dachziegelartig angeordnet.

  1. Untersuchung der Kiemen

Schneide mit Hilfe der Schere den Kiemendeckel ab. Finde mit Hilfe der Abbildung die folgenden Strukturen: Kiemenbogen, Kiemenreusen, Kiemenblättchen

Präpariere vorsichtig einen Kiemenbogen heraus und lege ihn in eine Schale mit Wasser! Beschreibe das unterschiedliche Aussehen im Wasser und an der Luft!

An der Luft verkleben die Kemenblättchen, im Wasser breiten sie sich aus.

  1. Untersuchung der Bauchhöhle des Fisches
  2. Längsschnitt:

Schneide mit der Schere vom After bis zum Kiemendeckel. Setze die Schere möglichst flach an, um keine inneren Organe zu beschädigen.

  1. Bogenschnitt:

Der zweite Schnitt ist vom After aus in Richtung Wirbelsäule durchzuführen, bis du an der Seitenlinie angelangt bist. Schneide auch hier nicht zu tief!

  1. Bogenschnitt:

Der dritte Schnitt geht so nah wie möglich an den Kiemen vorbei. Klappe den Seitenlappen hoch!

  1. Längsschnitt:

Schneide den Seitenlappen ab.

Vergleiche die inneren Organe deines Fisches mit der Zeichnung!

Quellen:

https://lehrerfortbildung-bw.de/u_matnatech/bnt/gym/bp2016/fb1/3_wasser/1_fisch/5_praep/3105_fische_sezieren_innerer_bau.pdf 19.04.17

https://www.spreadshirt.de/fisch-A29178679?department=3&productType=813&color=FFFFFF&appearance=1&view=D1 19.04.17

Podiumsdiskussion "Organspende"

Podiumsdiskussion zum Thema Organspende am 01. Juni 2017
Text: StDin C. Breutel-Egner

Unsere Schule hatte am Donnerstag, den ersten Juni, dank der Arbeit des P-Seminars Biologie die Ehre, Mitgliedern der Schulfamilie und der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Diskussion mit hochkarätigen Fachleuten zu bieten.

Das Thema Organspende wird immer wieder in der Öffentlichkeit, meist ziemlich kontrovers, diskutiert. In Deutschland stehen jährlich ca. 12.000 Menschen auf der Warteliste, während es pro Jahr nur ca. 3800 Organspender gibt. Dieses Missverhältnis ist die Ursache für die im europäischen Vergleich in Deutschland sehr hohen Wartezeiten von momentan durchschnittlich 6 Jahren, in welchen die Lebensqualität und Lebenserwartung der Betroffenen mit zunehmender Zeit deutlich sinkt. Im Schnitt sterben jeden Tag in Deutschland drei Menschen, die auf der Warteliste für ein Spenderorgan stehen. Die angesprochene Diskrepanz zwischen dem Bedarf und der Spenderbereitschaft wird zum einen durch Ängste, welche bezüglich der Todesfeststellung und einer dann möglichen Organentnahme, die nicht zuletzt durch Unregelmäßigkeiten bei der Organvergabe verstärkt wurden, aber auch durch religiös-ethische Fragestellungen bedingt.

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